Können Sie „Arbeitgeber der Zukunft“ werden? Das Siegel „Arbeitgeber der Zukunft“ wird von der Firma DIND – Deutsches Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung GmbH vergeben und nicht vom DIQP. Gerne möchten wir vermeiden, dass es zu Verwechselungen der Auszeichnungen „Arbeitgeber der Zukunft“ und „Top Arbeitgeber (DIQP)“ kommt.
Wir wurden von zahlreichen Kunden auf die Auszeichnung „Arbeitgeber der Zukunft“ angesprochen. Hierzu teilen wir mit, dass das DIQP Deutsche Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V. in keiner Geschäftsbeziehung zur Firma DIND – Deutsches Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung GmbH steht. Außerdem besteht keine Geschäftsbeziehung zur JDB MEDIA GmbH (DUP UNTERNEHMER-Magazin) und der Auszeichnung „Arbeitgeber der Zukunft“. Die Auszeichnung „Top Arbeitgeber“ beruht auf einer repräsentativen Befragung und einem HR Interview und unterscheidet sich damit ganz deutlich von der Auszeichnung „Arbeitgeber der Zukunft“.
Arbeitgeber der Zukunft?
Das DIQP bieten zudem selber keine Zertifizierung von Unternehmen oder sonstigen Organisationen an. Das DIQP e.V. ist lediglich ein Standardsetzer wie auch andere Vereine DIN e.V., RAL e.V. usw.

Das ist nicht „Arbeitgeber der Zukunft“ sondern Top Arbeitgeber
Das DIQP bietet durch die Zertifizierungsgesellschaft SQC-QualityCert GmbH die Möglichkeit, sich nach den Standards des DIQP e.V. zum Beispiel mit den Siegel für Arbeitgeber als „Top Arbeitgeber (DIQP)“ zertifizieren zu lassen. Grundlage ist eine repräsentative Befragung der Beschäftigten im Rahmen einer sogenannten Vollerhebung, dies bedeutet alle anwesenden Beschäftigten haben die Gelegenheit zur Teilnahme an der Befragung im Befragungszeitraum.
Den konkreten Inhalt einer solchen Mitarbeiterbefragung nach dem DIQP Standard ist transparent im Internet einsehbar. Hier ist es möglich, nicht bewertungsrelevante Fragen zu ergänzen um so noch spezieller auf die Wünsche und Fragen der Unternehmensleitung einzugehen. Gerade wenn es um die Zukunftsfähigkeit, Nachhaltigkeit oder zum Beispiel um das Thema Digitalisierung geht, kann es Sinn machen, auch in diesen Bereichen die Meinung der Beschäftigten als zukunftsfähiger Arbeitgeber zu erheben.
Die Repräsentativität und die tatsächliche Befragung der Beschäftigten unterscheidet damit die Zertifizierung als „Top Arbeitgeber (DIQP)“ von anderen hier namentlich nicht genannten Siegeln für Arbeitgeber, welche zum Beispiel auf der Grundlage von anonymen Internetbewertungen bei Bewertungsportalen für Arbeitgeber oder auf Grundlage von Selbstauskünften oder ähnlichem wie zum Beispiel Googlebewertungen vergeben werden.
Außerdem basiert das Siegel für zukunftsfähige Arbeitgeber „Top Arbeitgeber (DIQP)“ auf einem HR Interview. Im HR Interview geht es um die Bereiche: Arbeitsprozesse und –organisation, Führung und Vision, Familienorientierung, Employer Branding, New Work, das Trennungs- und Übergangsmanagement und die Leistungen des Arbeitgebers.
Beide Bereiche (Mitarbeiterstimmen und HR Interview) werden zu jeweils 50 Prozent bewertet. Damit kombiniert die Zertifizierung Meinungen und eine Bewertung aus dem HR Interview inkl. Leistungen des Arbeitgebers. Durch dieses Verfahren ist es uns möglich, ein ganzheitliches Abbildung der Attraktivität eines Arbeitgebers zu ermitteln.
Nur Organisationen, welche erfolgreich diesen Bewertungsprozess erfolgreich durchlaufen haben, können eine Auszeichnung als Top Arbeitgeber (DIQP) erhalten. Die Kosten betragen zwischen 2490 Euro und 4990 Euro für einen Zertifizierungszeitraum von zwei Jahren. Von Bedeutung ist die Meinung der Beschäftigten, denn diese ist auch Grundlage der Auswertung welche die Unternehmen erhalten.
Zertifizierte Organisation erhalten bei einer Zertifizierung zum Beispiel im Januar 2025 dann zwei Siegelgrafiken als Top Arbeitgeber (DIQP), nämlich 2025/2026 und 2026/2027. Diese können dann gemäß der Nutzungsbedingungen unbefristet genutzt werden.
Erfahren Sie hier mehr rund um Top Arbeitgeber (DIQP): https://www.diqp.eu/arbeitgebersiegel-top-arbeitgeber/
Arbeitgebersiegel für Arbeitgeber mit Zukunft
Arbeitgebersiegel des DIQP eignen sich für Unternehmen, die Beschäftigten eines Unternehmens oder einer Organisation nach deren Meinung befragen möchten. Dafür liefert eine Zertifizierung als „Top Arbeitgeber (DIQP)“ oftmals Verbesserungsvorschläge der Beschäftigten aus dieser Befragung. Dazu erhalten die Unternehmen eine umfassende Auswertung der Mitarbeiterbefragung in Tabellenform um konkrete Verbesserungspotentiale zu identifizieren um seine Attraktivität als Arbeitgeber nachhaltig zu optimieren.
Wenn Sie mehr zum Thema Arbeitgeber mit Zukunft erfahren möchten, dann finden Sie hier einen passenden Beitrag: Arbeitgeber mit Zukunft werden – so gehts! Der Beitrag gibt Ihnen umfassende Tipps und Hinweise wie Sie Ihr Unternehmen als zukunftsfähigen Arbeitgeber darstellen können.
Dabei sind viele Aspekt wie zum Beispiel das Thema Nachhaltigkeit, New Work, Home Office immer wichtiger. Zunehmend achten Bewerberinnen und Bewerber bei der Wahl eines Arbeitgeber auch auf solche Themen. Sie sollten Sie sich also ersthaft mit Themen wie Nachhaltigkeit, New Work, Digitalisierung und der Optimierung der Nachhaltigkeit des eignen Unternehmens als Arbeitgeber beschäftigen, um als Arbeitgeber mit Zukunft wahrgenommen zu werden. Zum Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke brauchen Sie mehr als eine Auszeichnung. Eine Zertifizierung als Top Arbeitgeber setzt deshkab auf eine repräsentative Mitarbeiterbefragung.
Wenn Sie sich im allgemeinen für das Thema Siegel, Arbeitgebersiegel für Unternehmen interessieren, dann finden Sie im Beitrag des Geschäftsführer der Zertifizierungsgesellschaft SQC-QualityCert GmbH, Oliver Scharfenberg mehr Informationen. Er hat sich im Rahmen einer Masterthesis mit verschiedenen Arbeitgebersiegeln beschäftigt. Mehr zum Thema: Arbeitgebersiegel
Darf man Arbeitgebersiegel verwenden?
Arbeitgebersiegel bzw. Gütesiegel wie „Arbeitgeber der Zukunft“ und „Top Arbeitgeber“ gewinnen in den letzten Jahren immer weiter an Bedeutung. Für die Verwender eines Arbeitgebersiegels ist es wichtig die rechtlichen Aspekte dieser Thematik zu kennen. Gerade die rechtlichen Grundlagen sind von zentraler Bedeutung um Klagen und Abmahnungen als Verwender eines Arbeitgebersiegels zu vermeiden.
Ich habe in einem umfassenden Beitrag rechtliche Rahmenbedingungen für die Verwendung von Gütesiegeln für Arbeitgeber mit Zukunft anhand von Beispielen dargestellt und Bezug zu Arbeitgebersiegeln genommen. Dieser Beitrag ersetzt im Einzelfall keine Rechtsberatung und dient als Einführung in das Thema Wettbewerbsrecht. Informieren Sie sich hier zum Thema: https://www.diqp.eu/rechtliche-rahmenbedingungen-fuer-arbeitgebersiegel/
Mehr Informationen rund um das Thema finden Sie auch hier:
Wenn Sie weitere Informationen zum Arbeitgebersiegel „Arbeitgeber der Zukunft“ vom DIND – Deutsches Innovationsinstitut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung GmbH / DUP Unternehmer Magazin suchen, finden Sie hier einen Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=inDdy38R_v4